LogoLogo
  • Home
  • Mobilitätskonzept
  • Filme
  • Downloads
  • Home
  • Mobilitätskonzept
    • Einleitung
    • Massnahmenpakete
    • Leitprojekte
    • Bestellen
  • Filme
  • Downloads
  • mobilitaet@4x.png

    Die im Mobilitätskonzept 2030 enthaltenen Massnahmenpakete und Leitprojekte zielen auf eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, damit die hohe Lebensqualität und Standortattraktivität auch in Zukunft gewährleistet sind.

«Lebensqualität und Standortattraktivität sichern und ausbauen»

Das Mobilitätskonzept 2030 soll nachhaltig, auch für kommende Generationen, zur Standortattraktivität und Lebensqualität in Liechtenstein beitragen. Als Teil des Regierungsprogramms 2017-2021 ist es in enger Zusammenarbeit von Land und Gemeinden erarbeitet worden. Mit vier Massnahmenpaketen und wegweisenden Leitprojekten legt das Konzept die Grundlage für massgebliche Verbesserungen im liechtensteinischen Mobilitätsangebot. Der Mix von aufeinander abgestimmten Einzelmassnahmen und Projekten führt Schritt für Schritt zum Ziel ‒ zu einer nachhaltigen, bedarfsgerechten und sicheren Mobilität für den Lebensraum und Wirtschaftsstandort Liechtenstein. Durch den Ausbau der grenzüberschreitenden Verbindungen auf Strasse und Schiene sollen die Leistungskapazität dieser Verkehrsträger erhöht und die Erreichbarkeit des Landes verbessert werden. Artikel lesen.

10.07.2026
ENTEIGNUNG SOLL LANDTAGSHOHEIT BLEIBEN
Die Regierung verzichtet im geplanten Strassengesetz vorerst auf eine Änderung der Zuständigkeiten bei Enteignungen. Hintergrund sind kritische Rückmeldungen aus dem Landtag, der diese Kompetenz weiterhin bei sich behalten möchte. Ursprünglich sollte die Regierung unter bestimmten Voraussetzungen selbst über Enteignungen für Strassenprojekte entscheiden können, um Verfahren zu beschleunigen. Dieser Vorschlag wird nun nicht weiterverfolgt. Stattdessen werden organisatorische Verbesserungen geprüft, um wichtige Mobilitäts- und Infrastrukturprojekte effizienter umzusetzen. Weiterlesen
13.06.2026
WAS BEDEUTET DIE TOTALSPERRE DER BAHNSTRECKE?
Von Mitte Juni bis Mitte Oktober 2026 wird die Bahnstrecke zwischen Feldkirch und Buchs wegen umfassender Modernisierungsarbeiten vollständig gesperrt. Während der viermonatigen Bauzeit erneuern die Österreichischen Bundesbahnen Brücken, Geleise, Fahrleitungsanlagen sowie Bahnübergänge. Für Reisende steht ein umfangreicher Schienenersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung. Zudem werden Bahntickets während der Sperre auch in den LIEmobil-Bussen anerkannt. Parallel zur Sperrung kommt es an verschiedenen Orten zu temporären Strassensperrungen. Der Bahnhof Nendeln wird im Rahmen des Projekts umfassend modernisiert und künftig barrierefrei ausgestaltet. Weiterlesen
15.04.2026
TURBOKREISEL SOLL DAS VERKEHRSPROBLEM BEI DER KREUZUNG IN SCHAANWALD LÖSEN
Zur Bewältigung des zunehmenden Verkehrsaufkommens in Schaanwald empfiehlt das Amt für Tiefbau und Geoinformation (ATG) den Bau eines sogenannten Turbokreisels. Die vorgeschlagene Lösung soll den Verkehrsfluss verbessern, Staus reduzieren und die Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs erhöhen. Hintergrund sind bereits heute bestehende Kapazitätsengpässe sowie zusätzliche Belastungen, die mit der Eröffnung des Stadttunnels Feldkirch ab 2030 erwartet werden. Im Umfeld des neuen Kreisels sind auch Verbesserungen für den Fuss- und Radverkehr vorgesehen. Das Projekt befindet sich noch in einer frühen Planungsphase, konkrete Angaben zu Kosten oder Realisierungsterminen liegen derzeit nicht vor. Weiterlesen
26.03.2026
LIEMOBIL STREBT BIS 2031 KOMPLETT ELEKTRISCHE FLOTTE AN
LIEmobil plant, ihre Linienbusflotte bis Ende 2031 vollständig auf Elektroantrieb umzustellen. Bereits bis Ende 2028 soll rund die Hälfte aller eingesetzten Linienbusse elektrisch unterwegs sein. Die Massnahme ist Teil der liechtensteinischen Klimastrategie mit dem Ziel, die Treibhausgasemissionen langfristig deutlich zu reduzieren. Der Fokus liegt auf Linienbussen, da diese besonders viele Kilometer zurücklegen. Laut LIEmobil hat der geplante Betreiberwechsel Ende 2028 keinen Einfluss auf die Elektrifizierungsstrategie. Gleichzeitig verzeichnet das Unternehmen weiterhin steigende Fahrgastzahlen und einen neuen Nachfragerekord im öffentlichen Verkehr. Weiterlesen
13.12.2025
AB SONNTAG GILT DER NEUE FAHRPLAN 2026
Mit dem Fahrplanwechsel 2026 erweitert LIEmobil ihr Angebot deutlich. Auf den Hauptachsen im Ober- und Unterland verkehren die Busse zu Spitzenzeiten in wesentlich kürzeren Abständen. Zusätzlich werden neue Verbindungen geschaffen und bestehende Linien ausgebaut. Unter anderem profitieren Ruggell, Feldkirch und Triesenberg, wo neue beziehungsweise verbesserte Angebote entstehen. Auch die Betriebszeiten am Abend werden verlängert. Ziel der Anpassungen ist es, den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen und zusätzliche Fahrgäste zu gewinnen. Gleichzeitig setzt LIEmobil verstärkt auf digitale Fahrgastinformationen und verzichtet künftig auf das gedruckte Fahrplanbuch. Weiterlesen
04.11.2025
NORDAUSFAHRT BUSHOF SCHAAN SOLL ENDE 2026 ERÖFFNET WERDEN
Die Regierung beantragt einen Verpflichtungskredit von 1,35 Millionen Franken für eine neue Nordausfahrt beim Bushof Schaan. Die geplante Busspur soll direkt an die Strasse «Im Bretscha» angebunden werden und es den Bussen ermöglichen, den stark belasteten Grosskreisel zu umgehen. Dadurch sollen Fahrzeiten verkürzt, die Zuverlässigkeit verbessert und Staustunden reduziert werden. Parallel zur Busspur entsteht auch ein Fuss- und Radweg. Sofern der Landtag zustimmt und keine Verzögerungen auftreten, sollen die Bauarbeiten 2026 umgesetzt werden. Die Inbetriebnahme ist auf den Fahrplanwechsel Ende 2026 vorgesehen. Weiterlesen

Zum Newsarchiv


Information zum Mobilitätskonzept 2030

Damit Liechtenstein auch in Zukunft gut fährt

Ausgangslage und konzeptionelle Basis

Liechtenstein verfügt über eine historisch gewachsene Verkehrsinfrastruktur, die aufgrund der steigenden Nachfrage zu Spitzenzeiten zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen stösst. Das Gefälle zwischen dem tatsächlichen Verkehrsaufkommen und der vorhandenen Infrastruktur lässt sich damit begründen, dass sich die Bevölkerungszahl Liechtensteins in den vergangen 50 Jahren beinahe verdoppelt und die Zahl der Beschäftigten mehr als verdreifacht hat. Die Verkehrsinfrastruktur entspricht jedoch grösstenteils derjenigen, wie sie bis anfangs der 1970er Jahre errichtet worden ist. Zudem ist das Mobilitätsbedürfnis in dieser Zeit enorm gestiegen und neue Herausforderungen, die sich aus der aktuellen Umweltpolitik und dem rasanten technologischen Wandel ergeben, sind dazugekommen. Das Mobilitätskonzept 2030 gibt Antworten, wie die heutigen und künftigen verkehrspolitischen Herausforderungen gemeistert werden können. Es basiert auf den Grundsätzen und Vorarbeiten der Mobilitätskonzepte aus den Jahren 2008 und 2016 und definiert fünf Teilstrategien für die folgenden Bereiche:

  • Siedlung und Verkehr
  • Öffentlicher Verkehr (ÖV)
  • Motorisierter Individualverkehr (MIV)
  • Langsamverkehr (LV)
  • Güterverkehr
     

Handlungsbedarf und Umsteigebereitschaft vorhanden

Ergänzend in die intensiven Vorarbeiten des Ministeriums für Infrastruktur und des Amts für Bau und Infrastruktur eingeflossen sind auch die Resultate der repräsentativen Bevölkerungsbefragung, welche die Regierung im Sommer 2019 beim Liechtenstein-Institut in Auftrag gegeben hat. Insgesamt haben sich rund 6200 Personen, darunter fast 20 Prozent aller Arbeitspendler, daran beteiligt. Zusammengefasst untermauerten die Ergebnisse den dringenden Handlungsbedarf in Mobilitätsangelegenheiten. Sie zeigen das dies- und jenseits der Landesgrenzen vorhandene Bedürfnis für Verbesserungen bezüglich des öffentlichen Verkehrs (ÖV) als auch des motorisierten Individualverkehrs auf. Bei einer attraktiven Ausgestaltung des ÖV besteht ausserdem eine grosse Umsteigebereitschaft bei Einwohnern wie Grenzgängern, insbesondere hinsichtlich einer Kombination von Bus und Bahn.

 

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Kontakt